Azubi-Kampagne: „Gerüstbau: Steht zusammen, hält zusammen“

„Gerüstbau ist ein stabiles Handwerk. Wir sorgen für einen sicheren Arbeitsplatz in der Höhe. Und auch wenn der Bau kriselt, werden Gerüste weiterhin gebraucht“, bringt es Pressesprecher Dr. Andreas Laska von der Bundesinnung für das Gerüstbauer-Handwerk auf den Punkt.  In diesem Jahr startet die Bundesinnung mit Sitz in Köln den neuen Slogan zur Imagekampagne. Junge Leute sollen damit angesprochen werden und ihren Weg ins Gerüstbau-Handwerk finden.

„Vielen ist noch nicht bekannt, dass Gerüstbauer ein Handwerksberuf ist. Daher haben wir schon vor fünf Jahren unsere Imagekampagne gestartet“, sagt Dr. Laska. Damals lag der Fokus mit dem Slogan „#HIGH“ auf den spektakulären Aspekt des Berufs, wo es hoch hinausgehe und man immer wieder neue Blickwinkel erhalte. „Insbesondere wenn wir historische Gebäude einrüsten, dann ist das immer wieder etwas Besonderes“, so Laska. 

Gerüstbau ist Teamarbeit: Dieses Motto rückt die Imagekampagne der Bundesinnung in den Mittelpunkt
Foto: Bundesinnung Gerüstbau / Patrick Rettler

Gerüstbau ist Teamarbeit: Dieses Motto rückt die Imagekampagne der Bundesinnung in den Mittelpunkt
Foto: Bundesinnung Gerüstbau / Patrick Rettler
Mit dem neuen Motto „Gerüstbau: Steht zusammen, hält zusammen“ möchten Bundesinnung und Bundesverband Gerüstbau neuen Schwung in die Imagekampagne bringen. „Wann hat schon mal einer ein Gerüst allein aufgebaut? Gerüstbau ist Teamwork! Zusammenarbeit und Zusammenhalt werden im Gewerk entsprechend großgeschrieben. Was läge also näher, als diese Tatsache in den Mittelpunkt der Werbung für unsere Ausbildung zu stellen“, erklärt der Pressesprecher.

Ausbildungszahlen seit Jahren stabil

Die Ausbildungszahlen seien seit zehn Jahren stabil. Derzeit gibt es 841 Azubis im Gerüstbauer-Handwerk. 2015 waren es 718. Ganz bewusst stellen Innung und Verband zudem auch eine Verbindung zur Imagekampagne des Handwerks in Deutschlands her, die ab 2025 mit ebenfalls neuem Slogan ein Zeichen der Zuversicht in unsicheren Zeiten setzen möchte. Als Teil der Handwerksfamilie stehe der Gerüstbau für Stabilität und Zuversicht – gerade auch in Zeiten, die manchen Menschen die Sorgenfalten auf die Stirn treiben.

Als erstes Produkt im neuen Look wurde ein Azubimagazin erstellt, das künftig die bisherige, allzu textlastige Azubimappe ersetzt. Wichtige Fakten zum Ausbildungsberuf sind dort prägnant und übersichtlich zusammengestellt.  Zahlreiche Fotos geben Einblick in den Arbeitsalltag von Azubis. QR-Codes führen zu weitergehenden Informationen, darunter – zielgruppengerecht – auch Videos, in denen Azubis und Ausbilder selbst über die Ausbildung und deren Inhalte berichten.

Stärkerer Austausch auf Social Media

Die Ausbildungszahlen bei den Gerüstbauern sind seit Jahren stabil. Dennoch wird viel in die Imagekampagne investiert
Foto: Bundesinnung Gerüstbau / Patrick Rettler

Die Ausbildungszahlen bei den Gerüstbauern sind seit Jahren stabil. Dennoch wird viel in die Imagekampagne investiert
Foto: Bundesinnung Gerüstbau / Patrick Rettler
Das Magazin richtet sich an Jugendliche, die sich verstärkt für den Beruf des Gerüstbauers interessieren und deshalb vertiefende Informationen suchen. Es ergänzt insofern den knapper gehaltenen Flyer zur Ausbildung im Gerüstbauer-Handwerk. Mitgliedsbetriebe können das 28 Seiten starke Magazin über die Geschäftsstelle beziehen.

Auf Social Media möchte der Verband künftig stärker auf den Austausch mit der Community setzen. „Wenn Firmen also spannende Fotos und Videos aus dem Alltag ihrer Azubis haben, können sie diese gerne zusenden. Auch wollen wir nicht mehr ein großes Foto- und Videoshooting für ein oder zwei Jahre machen, sondern lieber mehrere kleine, um so kurzfristiger und flexibler Inhalte produzieren zu können“, heißt es von der Innung. Spannende Projekte können auch gerne eingereicht werden unter: presse@geruestbauhandwerk.de.

Autorin

Michaela Podschun ist Redakteurin der Zeitschriften ­bauhandwerk und dach+holzbau.


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