Strapazierfähige Sockel mit Putz aus Buntsteinsanden

Der Sockel ist besonderen Belastungen ausgesetzt – Verschmutzung, mechanischen Belastungen oder Regenwasser. Gerade in diesem strapazierten Bereich bewähren sich hochwertige Rohstoffmischungen aus kolorierten Buntsteinsanden und einem hochwertigen Bindemittel aus Reinacrylat.

Der Buntsteinputz „MosaikTop“ ist widerstandsfähig, langlebig und robust und in 30 Farben verfügbar. Das Material ist mit stark hydrophoben und dampfdurchlässigen Eigenschaften ausgestattet und für größere Flächen gut geeignet. Die Zusammensetzung aus verschiedenfarbigen Sanden erinnert an ein Mosaik und bietet viele Gestaltungsmöglichkeiten.

Getönte Grundierung

Die Verarbeitung ist einfach und sicher auszuführen. Zuerst wird eine quarzsandhaltige Grundierung zum Regulieren des Saugverhaltens und zur besseren Haftung des Putzes aufgetragen. Diese wird bei farbigen Putzen in der Putzfarbe getönt, um zu verhindern, dass der Untergrund durchscheint. Bei hellen Farbtönen verhindert die Grundierung das Durchscheinen des grauen Grundputzes und verstärkt die Farbe der Schlussbeschichtung. Das Auftragen erfolgt gleichmäßig im Roll- oder Spritzverfahren.

Direkt aus dem Eimer

Nach Trocknung wird der fertig angemischte Putz direkt aus dem Eimer auf die Wand aufgetragen. Dieser wird so verteilt, dass keine Löcher oder Fehlstellen mehr zu sehen sind. Im Anschluss wird der Putz durch sorgfältiges Verschlichten der Steinchen zu einer homogenen Oberfläche geglättet.

Ein Ausgleich von unebenen Untergründen ist nur im geringen Maß möglich, da bei zu hohen Schichtdicken ein Verlaufen des Putzes nicht verhindert werden kann.

Das milchig wirkende Bindemittel trocknet transparent ab und der Putz erhält seine endgültige Farbe. Dabei sollte auf eine ausreichende Belüftung der Putzfläche, auch bei abgedeckten Gerüstflächen, geachtet werden. Kleinere Fehlstellen werden von der farbigen Grundierung ausgeglichen. Bei der Anwendung am Sockel muss die übliche Vorgehensweise bei der Abdichtung zum Schutz der Putzflächen in erdberührten Bereichen beachtet werden.

Da kein Anstrich oder Überzug mehr nötig ist, kann in zwei Arbeitsschritten eine beanspruchbare, optisch hochwertige Putzfläche geschaffen werden.

Autor


Thomas Stärke arbeitet als Anwendungstechniker bei der Baumit GmbH in Bad Hindelang.

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